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Namensschilder selbst gestalten – Einfache Tipps

Ob Kindergeburtstag, Einschulung oder Sommerfest, selbst gebastelte Namensschilder machen Spaß und sind dazu noch ein hübscher Blickfang. In Gestaltungsfragen sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt, alle Materialien und nötiges Zubehör findet man in jedem Künstlerbedarfs- oder Bastelgeschäft. Namensschilder lassen sich am einfachsten mit Pappkarton und buntem Papier gestalten, wer es gern etwas aufwendiger mag, versucht sich an Fimo oder Bastelknete, aber auch Stoffreste oder Holz eignen sich als Ausgangsmaterial.

Die meisten Basteltechniken lassen sich problemlos gemeinsam mit Kindern durchführen, bei anderen sollte jedoch ein Erwachsener ein wenig Vorarbeit leisten. Die folgenden Beispiele sollen zur kreativen Anregung dienen und einige einfache Handgriffe zum künstlerischen Gestalten liefern.

Bastelkarton und Papier

Namensschilder, die am ersten Schultag auf dem Tisch stehen, um das Kennenlernen zu erleichtern und Platzkärtchen für Kindergeburtstage lassen sich ganz einfach aus buntem Karton fertigen. Hierzu wird einfach ein rechteckiges Stück Karton in der Mitte gefaltet, so dass ein kleines Dach entsteht. Die Seiten können nun mit bunten Stiften bemalt oder beschrieben werden, ebenso möglich sind beispielsweise Buchstabenstempel, die entweder im Bastelgeschäft erhältlich oder aus Kartoffeln selbst geschnitzt sind. Moosgummi lässt sich ebenfalls gut zu Stempeln verarbeiten und ist zudem einfacher zu handhaben als der Kartoffelstempel. Zur Verzierung eignen sich Aufkleber oder Gelstifte. Für ein Prinzessinnenmotiv lassen sich bunte Glitzerkleber gut integrieren, ein Dschungelthema wird durch Zufügen von Stickern mit Tiermotiven vervollständigt.

Diese einfache Namensschildvariante lässt sich beliebig modifizieren. Die Buchstaben können auch aus Filz ausgeschnitten oder mit farbigen Perlen aufgeklebt werden.

Alternative zum klassischen Papp-Namensschild

Namensschilder aus Pappe oder Papier können im Schulalltag schon mal zerknicken oder einreißen. Die robuste Alternative ist hier ein Namensschild aus Stein. Dazu sucht man sich einen schönen handlichen Stein, der allerdings nicht zu groß oder zu schwer sein sollte. Am besten ist der Stein auf einer Seite flach, damit er nicht vom Tisch rollen kann. Wer einen solchen Stein nicht finden kann fertigt einfach einen Fuß aus Bastelknete. Der Stein kann, muss aber nicht grundiert werden. Bei schöner Maserung bietet sich an, die Oberfläche unbehandelt zu lassen und nur den Namen mit Acrylfarbe aufzumalen. Am Ende wird die Farbe mit Klarlack fixiert, auf diese Weise entsteht ein robustes, langlebiges Namensschild, das sich zudem hervorragend als Briefbeschwerer eignet.
Statt Acrylfarbe können auch wasserfeste Filzstifte auf Lackbasis oder Metallic-Marker benutzt werden.

Namensschilder und Buchstaben aus Holz

Für den eigenen Garderobenhaken im Kindergarten oder die Tür zum Kinderzimmer sind Namensschilder aus Holz die richtige Wahl. Die aufwendigere Variante ist es, die nötigen Buchstaben einzeln auszusägen und diese dann bunt zu bemalen, hierfür ist allerdings bestimmtes Werkzeug und einiges handwerkliches Talent von Nöten. Einfacher ist es, eine Grundform aus Holz zu sägen ( vorgefertigte Formen wie Tiere, Autos und einfache geometrische Formen gibt es auch im Bastelgeschäft ) und diese dann farbig zu gestalten. Es gibt zwar spezielle Holzfarbe, Acrylfarbe ist aber genau so gut geeignet, wenn sie am Ende mit Klarlack fixiert wird. So verhindert man, dass die Farbe später abblättert oder splittert.

Den Namen an der Kleidung tragen

Kleinere Namensschilder, etwa in Visitenkartengröße, lassen sich mit wenigen Handgriffen in einen Anstecker verwandeln, den man an der Kleidung tragen kann. Damit das Schild nicht zu schwer wird, sollte man einfachen Bastelkarton benutzen und auf Schmuckperlen verzichten.
Am besten nimmt man den Karton doppelt und schneidet eine beliebige Form aus, die beiden Hälften werden für eine bessere Stabilität einfach zusammen geklebt. Auf der Rückseite wird nun eine Sicherheitsnadel so befestigt, dass sie sich nachher problemlos öffnen und an der Kleidung anbringen lässt. Die Vorderseite lässt sich nun mit Filzmarkern oder Buntstiften gestalten. Von Wasser- oder Acrylfarbe ist hier abzuraten, da sich der Karton sonst wellt und das Namensschild nicht lesbar ist. Wer möchte, kann nun noch bunte Bänder und Wollfäden anbringen, man sollte aber darauf achten, dass diese nicht zu lang sind, damit die Kinder beim Spielen nicht hängen bleiben können.

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