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eine Firma gründen – sollte gut geplant sein

Nicht wenige Menschen träumen davon ihr eigener Chef zu sein, sich von niemanden mehr etwas sagen lassen zu müssen und ihre Zeit frei einteilen zu können. So einfach, wie es sich anhört, ist es aber erst mal nicht. Selbstständig zu sein bedeutet Verantwortung und die fängt schon mit der Vorbereitung zur Firmengründung an.

Die erste Frage, die sich jeder angehende Geschäftsmann stellen sollte, ist die Frage danach, welche Leistungen er anbieten möchte. Die Wahl des richtigen Geschäftsfeldes ist nicht nur eine der wichtigsten Fragen, sie entscheidet auch über den zukünftigen Erfolg. Dabei sollten die anzubietenden Leistungen klar definiert sein. Daraus ergibt sich auch schon die Frage nach der Lage der Geschäftsräume. Je nach Betätigungsfeld spielt sie eine große Rolle. Ist der spätere Geschäftsmann auf Laufkundschaft angewiesen, wäre es wenig sinnvoll am Stadtrand einen Laden zu eröffnen.

Wichtig ist auch die Entscheidung der Rechtsform, die für die zukünftige Firma infrage kommt. Hierbei kommt es darauf an, ob die Firma allein oder mit mehreren Personen gegründet werden soll. Die einfachste Form für einen einzigen Gründer ist das Einzelunternehmen. Die Vorteile liegen hier an dem minimalen Kapitalbedarf und an der einfachen Gründung. Es muss lediglich ein Gewerbeschein beim zuständigen Gewerbeamt beantragt werden. Die Kosten dafür sind nicht sehr hoch. Allerdings verpflichtet das Finanzamt den Einzelunternehmer eine Einnahme-Überschuss-Rechnung einzureichen und der Unternehmer haftet mit seinem ganzen Privatvermögen.

Alternativ zum Einzelunternehmen kann eine GmbH gegründet werden. Hier ist zwar die Haftung begrenzt aber die Gründung ist weitaus kostspieliger. Bei der Gründung muss ein Stammkapital von mindestens 25.000 Euro vorliegen. Dazu kommen die hohen Kosten für die Anfertigung eines Gesellschaftsvertrages und dessen notarielle Beurkundung.

Um alle wichtigen Punkte für die Firmengründung sorgfältig planen und abarbeiten zu können, ist die Erstellung eines Geschäftsplanes von besonderer Wichtigkeit. In dem Plan werden nicht nur die Tätigkeitsfelder klar definiert, sondern auch die geschätzten Einnahmen und Ausgaben für die ersten drei Jahre berechnet. Außerdem sollten in dem Plan alle Kosten aufgelistet werden, die für die Geschäftsausstattung benötigt werden. Die Zahlen müssen so realistisch, wie möglich und dabei ausreichend zur Bestreitung des Lebensunterhalts sein. Bei späterer Beantragung von Fördermitteln oder Aufstockung des Eigenkapitals durch Banken werden Geschäftspläne mit utopischen oder unrentablen Zahlen sofort abgelehnt.

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